Mein persönliches Projekt

Nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder hier auf meinem Blog. Warum die lange Pause? Naja, schwierig zu sagen. Ich lebe hier gerade meinen Alltag und die Zeit rauscht vorbei, ohne, dass ich es merke. Aber dennoch gibt es viel zu berichten.

Bei der Rugbymannschaft, den „Hippos“ aus Jinja bin ich schon bald nach meinem Eintreffen hier in Uganda Mitglied geworden. Ich versuche durch meinen aktiven Beitrag beim Training und beim Spiel die Situation des Vereins etwas zu verbessern.

Die „Hippos“ sind ein relativ kleiner Verein, der aufgrund des tollen Zusammenhalts der Mannschaften und durch kleine unregelmäßige Spenden gerade so existiert. Er besteht aus einer Herrenmannschaft, in der ich mitspiele und einer Frauen- und Jugendmannschaft.

Seit einigen Monaten bin ich nun immer aktiver bei den „Hippos“ geworden. Diese Aktivität ist sogar soweit angestiegen, dass ich es als „Nebenprojekt“ sehe. 

Der Verein bedeutet mir sehr viel, nicht nur weil ich dort eine tolle Sportart selbst praktizieren kann, sondern auch weil ich viele neue, ugandische Freunde gefunden habe. Obwohl ich selbst nur Grundkenntnisse in dieser Sportart hatte, wurde ich sofort offen aufgenommen und trainiere und spiele jetzt regelmäßig in der Herrenmannschaft mit.   

In der Zwischenzeit hat sich ein guter Zusammenhalt und echte Kameradschaft und zwischen mir und den Spielern entwickelt. Das geht auch über den Sport hinaus. So erfahre ich von einigen Spielern Unterstützung und Hilfe für meine tägliche Arbeit hier in Jinja, was mir sehr wichtig ist und mich immer wieder aufs Neue erfreut.

Leider hat der Verein immer noch große finanzielle Probleme und ist auf jede Unterstützung angewiesen. Ich selbst habe den Verein schon Equipment, wie Schuhe, Bälle, Ballhalter und Socken gespendet, um ihnen ein besseres Training und somit eine bessere Leistung bei den Spielen zu ermöglichen. Dies wurde durch meine gesammelten Spenden in Deutschland finanziert.

Wenn ihr selbst gerne helfen wollt, ich würde euch gerne dafür sensibilisieren, schaut bei euch nach Fussball-Stollenschuhen die ihr nicht mehr benutzt. Dabei sind alle Schuhe gut, egal ob alt, sehr klein oder kaputt, in Uganda freut man sich über alles. Ich komme Anfang Mai für zwei Wochen zurück nach Deutschland, wo ihr mir sehr gerne eure Schuhe geben könnt, so dass ich sie nach Uganda mitnehmen kann. Das wäre echt super von euch!! J

Meine Evolution bei den Hippos:

Im Februar ging es dann für mich schnell aufwärts im Verein.

Da ich mich gut mit Verletzungen und in der Ersten Hilfe auskenne und mich nach den Spielen um kleinere Verletzungen bei den Spielern gekümmert habe, wurde ich zum Medic der Mannschaft gewählt und somit auch in den Vereins-Vorstand. Dies gab mir die Möglichkeit mitten im Geschehen des Vereines zu sein und mitwirken zu können. Im Vorstand werden alle wichtigen Themen die den Club betreffen besprochen und geplant. So haben wir uns um Fahrtmöglichkeiten, die Versorgung von Essen und Trinken bei auswärts Spielen gekümmert, haben aber auch größere Projekte geplant. Zu diesen größeren Projekten gehört unter anderem auch die Sponsorensuche, um genügend Geld zu sammeln und einen Aufstieg in die 1. Ugandische Liga zu ermöglichen.

Es braucht sehr viel Zeit und Geschick gute Sponsoren zu werben, aber auch die Planungen und Organisation von Events, die der Club durchführen will, nimmt Zeit in Anspruch. Ich bin also recht eingespannt.

Stattgefundene und zukünftige Events:

18.03.17: Rugby 7s: Ugandische Nationalmannschaft (Cranes) vs. Hippos in Jinja

14.04.17: Rugby 7s: Fun Rugby (Turnier mit 12 Mannschaften) bei den Hippos in Jinja

Ende Mai: Rugby 15s: Freundschaftsspiele gegen Mannschaften aus der BIG 10 (1 Division/ 1 Bundesliga)

Juni/Juli 2017: 15s: Aufstiegsspiele für die BIG 10

Juli/August 2017: 7s: Kigali Cup (Mehrere Mannschaften aus 5 verschiedenen Ländern East Africas) in Ruanda 

Erklärung:

*Rugby 7s: Rugby mit 7 Spielern pro Mannschaft auf einem normalen Rugbyfeld/ 14 min Spielzeit                              (2x7min)

**Rugby 15s: Rugby mit 15 Spielern pro Mannschaft/ 80 min Spielzeit (2×40 min)          

 

Uganda National Team (Cranes) Rugby 7s (18.03)

Wow!! Ich habe gegen eine Nationalmannschaft gespielt.

Am 18.03. kam die ugandische Rugby-Nationalmannschaft, auch „Cranes“ genannt, zu uns um drei Freundschaftsspiele zu spielen. Die ugandische Mannschaft hat sich für den Rugby 7s Hong Kong Cup (Art Weltmeisterschaft/ 28 Teams) qualifiziert. Deswegen wollten sie noch so viele Testspiele wie möglich machen, um gut vorbereitet den Topmannschaften zu begegnen.

Dabei viel ihre Auswahl auf die „Hippos“ aus Jinja, da sie dieses Jahr Meister Ugandas geworden sind. So wurde ein Freundschaftsspiel zwischen den beiden Mannschaften organisiert.

Endlich kam der Tag der Tage und an dem wir gegen die Nationalmannschaft spielen sollten. Alle waren ziemlich aufgeregt und gespannt wie sich diese Treffen entwickeln würden.

Die Matches waren sehr interessant zu spielen und anzuschauen. Vor allem die Spieler der Nationalmannschaft beeindruckten mich. Während des ganzen Matches, wir hatten uns auf 2×10 min pro Spiel geeinigt, rannten sie über das Feld. Mit Schnelligkeit, effektiven Täuschungen, gutem Zusammenspiel und einer harten und aggressiven Abwehr traten sie uns entgegen.

Auch wenn wir alles gegeben haben wurden wir von den „Cranes“ einfach überrannt! Sie spielten super den Ball hin und her und setzten einen Try nach dem anderen. Stolz waren wir „Hippos“ trotzdem darauf im ersten Spiel auch einen Try gegen die „Cranes“ gepunktet zu haben. Im letzten Spiel wurde dann die Stammmannschaft der „Hippos“ , die Besten, aufgestellt, die den „Cranes“ das Spiel noch einmal schwer gemacht hat. Somit schafften wir es mit viel Engagement und einer aggressiven Abwehr den Gegenspieler unter Druck zu setzen und sie zu Fehlpässen und Fangfehlern zu zwingen. Leider verloren wir dieses Spiel trotz allen, konnten aber den Zuschauern ein schönes Spektakel liefern.

 

 

Rugbyprojekt in Bwenda:

Im Dezember wurde ich von Phillip, einem Co-Rugbyspieler, gefragt, ob ich ihm nicht helfen könnte samstags ein Rugbytraining für die Kinder aus unserem Dorf zu organisieren.

Diese Idee fand ich cool und ich freute mich endlich wieder selbst jemanden trainieren zu dürfen. So traf und treffe ich mich jetzt regelmäßig jeden Samstag mit Phillip, solange ich selbst kein Spiel habe, und trainiere mit den Kindern.

Bis jetzt werden noch die Basics gelehrt, wie einen Ball werfen und fangen, aber bald wollen wir auch schwierigeres trainieren und mit dem Kontakttraining beginnen. Für mich ist es sehr wichtig den Kindern nicht nur die Sportart beizubringen, sondern vor allem die positive Mentalität! Dabei sind Respekt, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt, Teamgeist, Kampfwille, Durchhaltevermögen und viele weitere Eigenschaften im Rugby sehr wichtig und präsent und somit den Kindern einfach beizubringen. Auch ist hier in Uganda die Nähe zu Gott wichtig und sie durch den Sport zu finden. Mit einem Gebet beginnen und enden wir jedes Training oder Treffen, sei es bei den „Hippos“ oder beim Training mit den Kindern.

Persönlich finde ich das relativ cool. So bin ich jetzt meistens samstags mit den Kindern am Trainieren und Spaß haben.

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Mon projet personnel

Apres tant de temps sans nouvelle, je me décide enfin à publier quelque chose sur mon blog. Pourquoi cette longe pause ? Pour être honnête je ne le sais pas vraiment. En ce moment je suis dans mon quotidien qui est très occupé et le temps s’écoule à toute vitesse, sans que je le remarque. Mais bon, j’ai tout de même pas mal de nouvelles à raconter.

Apres mon arrivée en Ouganda je suis vite devenu membre de l’équipe de rugby, les « Hippos », de Jinja. Avec un engagement actif lors des entrainements et des matchs,  j’essaye de participer de manière constructive à la vie du club.

Les « Hippos » est un club relativement petit, qui existe surtout grâce à la superbe cohésion des joueurs et grâce à de petites donations. Dans ce club il y a une équipe masculine, dont je fais partie,  une équipe féminine et une équipe enfants.

Depuis quelques mois je suis devenu de plus en plus investi chez les « Hippos ». Cette activité a même pris tant d’importance, que le rugby est devenu  mon projet personnel.

Le club compte beaucoup pour moi, pas juste à cause du superbe sport que je peux pratiquer, mais aussi parce que j’ai trouvé beaucoup de nouveaux copains ougandais. Même si je n’avais que des connaissances basiques dans le rugby, ils m’ont superbement accueilli et m’ont intégré dans l’équipe des hommes avec laquelle je m’entraine et avec laquelle je joue les matchs du championnat.

Entre temps la cohésion s’est de plus en plus soudée, et est devenue une vraie amitié. Ceci va au-delà du sport. Même dans ma vie quotidienne je reçois du soutien et de l’aide de la part des joueurs, ce qui est pour moi très important et ce qui contribue à donner un moral d’acier.

Malheureusement le club a encore beaucoup de problèmes financiers et il est dépendant de chaque soutien possible. Moi-même j’essaie dans la limite de mes moyens de les soutenir,  en leurs procurant des équipements, comme des chaussures, des ballons, des tee, des chaussettes, ce qui les aide à l’entrainement et lors des matchs. Cet équipement, j’ai pu le  financer avec les donations que j’ai collectées en France et en Allemagne.

Si vous aussi vous voulez aider le club, je voudrais bien vous sensibiliser , et regardez chez vous si vous avez des vielles chaussures à crampons (moulés ou vissés)  que vous n’utilisez plus. Toutes les chaussures sont bonnes à prendre, même si elles sont vieilles, petites, ou un peu cassés, en Ouganda ils les prennent avec plaisir. Début Mai je viens pour deux semaines en Allemagne, ou vous pourriez me donner vos chaussures, pour que je puisse les ramener en Ouganda. Ce serait vraiment super!! 🙂

 

Mon évolution chez les « Hippos » :

En février j’ai rapidement gagné de l’influence dans le club.

Comme j’étais référent SAMUDA au lycée, avec une formation pour prendre en charge les petites  blessures et donner les premiers soins, que j’avais amené avec moi d’Allemagne un sac de premiers secours et que, après certains matchs, je me suis occupé de joueurs qui  s’étaient un peu blessés, l’équipe m’a désigné Médic du club et de ce fait  membre du comité du club. Ceci m’a permis d’êtres au milieu des évènements concernant la vie du  club et de pouvoir participer aux décisions. Dans ce comité tous les termes concernant le club sont discuté et planifier. Nous nous occupons des moyens de transport, l’apprivoisement en boissons (ici il fait une chaleur écrasante) et en nourriture  pendant des matchs à l’extérieur, mais aussi à planifier des projets plus importants. Dans ces grand projets, il y a la recherche de sponsors, pour financer la montée en première division ougandaise du club.

Chercher des sponsors cela prend du temps et demande un peu d’habilité. Planifier et organiser des évènements, que le club veut mettre réaliser, prend aussi beaucoup de temps. Donc je suis très pris par le club.

Evènements qui ont eu et qui vont avoir lieu :

18.03.17: Rugby 7s*: Equipe Nationale Ougandaise (Cranes) vs. Hippos à Jinja

14.04.17: Rugby 7s: Fun Rugby (Tournois avec 12 Equipes) chez les Hippos à Jinja

Fin May : Rugby 15s : Match amical avec des équipes du BIG 10  (la première division)

Juin/Juillet 2017: Rugby 15s: Match de barrage pour le BIG 10

Juillet/Août 2017: Rugby 7s: Kigali Cup (plusieurs équipes de 5 pays différents d’Afrique de l’est) au Rwanda

 

Explications:

*Rugby 7s: Rugby avec 7 joueurs par équipe sur un terrain normal de Rugby/ 14 min de temps de jeu (2x7min)

**Rugby 15s: Rugby avec 15 joueurs par équipe/ 80 min de temps de jeu (2×40 min)   

 

 

La rencontre avec l’équipe National Ougandaise (Cranes) de  Rugby 7s (18.03)

 Wow !! J’ai joué contre une équipe nationale.

Le 18 mars dernier,  l’équipe nationale d’Ouganda, aussi nommées les « Cranes », est venue pour jouer trois matchs amicaux avec nous. L’équipe Ougandaise s’est qualifiée pour la Rugby 7s Cup à Hong Kong (une sorte de championnat à 28 équipes). Pour bien être préparée pour ce tournois, ils voulaient faire le plus de matchs amicaux que possibles.

Et leur choix est tombé sur les « Hippos » de Jinja, parce que notre équipe est  devenue championne d’Ouganda en rugby à 7, l’année dernière. C’est comme ça qu’on a organisé un match amical entre nos deux équipes.

Enfin le jour tant attendu arriva ou on joue le match contre l’équipe national. On était tous très nerveux et curieux de voir comment ce match ce déroulera. 

Les paries étais très intéressants à jouer et à voir. Les joueurs de l’équipe nationale m’ont vraiment impressionné. Pendant tout le temps de jeux, on avait décidé de faire 2x10min, ils courraient sur le terrain sans interruption, toujours à fond. Ils nous faisaient face avec de la vitesse, des feintes, un jeu collectif et une défense agressive. Même si on s’est battu le plus fort possible et qu’on a donné tout ce qu’on avait, les « Cranes » nous on mené. Ils jouent le ballon d’une aile à l’autre et mettent  un essai après l’autre. Quand même nous les « Hippos » on était fier, car on a pu leur  mettre nous aussi un essai,  à l’équipe nationale, et oui ! Dans notre dernier match les « Hippos » on mit leur équipe principale, les meilleurs de l’équipe, sur le terrain, qui ont compliqué le jeu aux « Cranes ». C’est comme ça qu’avec beaucoup d’engagement et une défense agressive, on a pu mettre les adversaires sous pression et les pousser à faire des fautes de passe et des de fautes de récupération. Malheureusement on a quand même perdu ce match, mais on a pu livrer un superbe spectacle aux spectateurs.      

 

 

Projet de rugby à Bwenda :

En décembre Phillip, un partenaire de Rugby, est venu me demander si je pouvais l’aider à organiser un entrainement le samedi après-midi pour les enfants du village.

Cette idée m’a bien plu et j’étais content de pouvoir ré-entrainer des enfants. Donc je vais depuis régulièrement, tous les samedis, quand  je n’ai pas de match rencontrer Phillip et j’entraine les enfants du village.

Jusqu’à maintenant je leurs apprends encore les base du Rugby, comment jeter et attraper une balle, mais bientôt je veux faire des entrainements plus durs et surtout commencer des entrainements avec contact. Personnellement, il est pour moi très important de ne pas juste leur apprendre le sport mais aussi toute la mentalité et la philosophie positive qui viennent avec ce sport. Surtout le respect, la serviabilité, cohésion, l’esprit d’équipe, l’endurance et beaucoup d’autres aspects importants qui sont présent  dans le Rugby et que l’on peut transmettre aux enfants. En Ouganda la présence des dieux est très importante. Ainsi on commence et on termine un entrainement ou un match avec une prière, autant chez les « Hippos » que chez les enfants.

Moi je trouve ça vraiment cool. C’est comme ça que je suis souvent le samedi avec les enfants entrain de faire un entrainement et de m’amuser.

 

 

​Wie sehe ich Uganda nach 4 Monaten

Ja, jetzt bin ich schon seit längerer Zeit in Uganda und habe mich gut an den Alltag und die Abläufe von hier gewöhnt. Wenn ich jetzt an Ugandadenke, an dessen Leute und die Art wie hier alles abläuft  dann fallen mir schon mehrere Einzelheiten auf, die es in Deutschland so nicht gibt. Diese Einzelheiten will ich euch heute einmal aufzeigen.
Muzungu:

Was, bevor ich hier in Uganda ankam, undenkbar war, ist dass du als „weiße Person“ hier sehr viel Aufmerksamkeit bekommst. Wenn ich durch das Dorf laufe oder auf dem Weg zur Schule bin, kann ich mir sicher sein, dass mir fast jedes Kind, aber auch Erwachsene „Muzungu“ zurufen und damit nicht mehr aufhören bis ich außer Sichtweite bin. „Muzungu“ heißt hier so viel wie „weißer Mann/Frau“. Du bist hier als „Weißer“ so etwas wie eine besondere Attraktion. Es ist sogar schon so weit gekommen, dass sich Fremde zu mir gestellt haben und mit mir Fotos machen wollten. Diese Aufmerksamkeit war am Anfang eigentlich sehr witzig, aber so langsam wird sie doch nervig, da es sich nach  4 Monaten, die ich jetzt hier bin, selbst bei den Afrikanern, die uns kennen, nicht geändert hat.

Leider genießt man hier als „Weißer“ nicht nur sehr viel Aufmerksamkeit, sondern es hat auch  Nachteile. Wenn du weiß bist, gilts du automatisch als reich und kannst einen „Muzunga Preis“ zahlen. Das heißt, bei den Weißen wird automatisch ein Aufpreis auf den normalen Preis draufgeschlagen. Dies gilt vor allem auf  dem Markt, in kleinen Läden und bei den Transportmitteln, kurz dort, wo man den Preis aushandeln muss. Dieser Aufpreis kann ein kleiner sein, 500 UGX (ungefähr 10ct) oder teurer. Manchmal versucht man, dich wirklich zu veräppeln, indem man das bis zu Zehnfache des normalen Preises verlangt. Selbst wenn du klar machst, dass du die wahren Preise kennst, behauptet man felsenfest, dich nicht betrügen zu wollen. Ein Ausweichen zu anderen Händlern ist oft nicht möglich,  da man sich manchmal zusammenschließt und sich alle auf einen überteuerten Preis einigen. Somit musst man dann den überteuerten Preis zahlen oder weitergehen.

Boda Bodas:

Die Boda Bodas habe ich ja schon in vorherigen Einträgen angesprochen, aber ich möchte sie trotzdem noch einmal erwähnen, da sie ein Merkmal Ugandas sind. Bodas sind Motorad-Taxis, die zu tausenden auf den Straßen immer und überall vorzufinden sind. Das Praktische an diesen Motorrad-Taxis, die vor allem auch in Jinja anzutreffen sind, ist es, dass sie sehr billig sind und somit von jedem genutzt werden können. Kurz gesagt Boda Bodas sind das Haupttransportmittel in Uganda.


Wetter:

Beim Wetter gibt es hier, im Gegensatz zu Deutschland, einige Unterschiede. Es fehlen hier die Jahreszeiten, wie in unseren Breiten. Das einzige was es hier gibt, sind Regen- und Trockenzeiten, die aber schwierig zu unterscheiden sind. Eigentlich ist es hier meistens schön warm (zwischen 20-25 °C) und sonnig, also sehr angenehm. Das einzige worauf wir „Weißen“ hier achten sollten, ist die Stärke der Sonneneinstrahlung. Uganda liegt nah am Äquator und  die Sonne ist 5 mal so stark wie in Deutschland. Ich habe den Fehler gemacht,  als wir das erste Mal mit den EWAKA-Kids zum Schwimmen gegangen sind, mich ungeschützt für eine halbe Stunde zum Bräunen in die Sonne zu legen und  dabei den Kindern zugeschaut. Am Abend hatte ich dann einen solchen  Sonnenbrand, der mich nicht mehr schlafen lies. Die Haut pellte sich schnell an den nächsten Tagen.

Abgesehen von der Sonne gibt es dann noch den Regen. Wenn es hier regnet  ist es nicht ein leichter Nieselregen den man so schön aus Deutschland kennt, sondern es schüttet hier wie aus Eimern. Das dauert dann zum Glück nur zwischen einer halben bis hin zu maximal zwei Stunden. Das Interessante dabei ist, wenn es regnet stoppt alles in Uganda. Es fahren keine Fahrzeuge mehr, es sind keine Menschen auf den Straßen zu sehen und die Leute hören sogar auf zu arbeiten. Alles bleibt stehen. Egal ob man sich verabredet hat, Regen ist eine Entschuldigung alles stehen und liegen zu  lassen und abzuwarten. Wenn der Regen dann endlich vorbei ist geht alles wieder weiter, als ob nichts geschehen wäre.

Was witzig ist, der Regen hier braucht nicht wirklich Wolken. Hier regnet es manchmal, obwohl über dir ein fast freier Himmel mit Sonnenschein zu sehen ist.

Aussehen der Afrikaner:

Eine zweite Sache die ich in Deutschland nicht für möglich gehalten hätte, ist das (fast) alle ugandischen Personen, übertrieben gesagt, gleich aussehen. Dies liegt zum einen daran, dass wir Europäer die unterschiedlichen Merkmale in den Gesichtern nicht leicht erkennen und dass die Bewohner hier dieselbe Frisur haben, nämlich, die Haare abrasiert. Das gilt sowohl für die Männer, wie für die Frauen. Der Grund dafür ist, dass diese Frisur leicht zu pflegen und zu waschen ist. Da die meisten Leute hier (vor allem auf dem Lande) arm sind und kein fließend Wasser, also auch keine Duschen haben, bevorzugen sie diese praktische Frisur, also die abrasierten Haare.

Essen:

Ach das Essen hier  ist einfach nur toll. Es gibt sehr viele exotische Früchte. Es gibt Mangos, Ananas, Passionsfrüchte, Papaya, Melonen und die Jackfruit.  Auch an Gemüse haben die hier alles, von riesigen Avocados bis hin zu dem Gemüse, das auch bei uns wächst, wie Karotten. Dazu alles Bio es wird direkt beim Farmer gekauft. Am besten ist aber, dass all diese Früchte und Gemüse hier sehr billig sind. Als Beispiel: Für eine Mango zahlt man zur Zeit 500 Uganda Shilling ( ca 10 ct).

Neben den Früchten und Gemüse gibt es „Straßen-Snacks“, die einem an den Straßen zubereitet werden. Dazu gehören die Spezialitäten Chapatis (Pannkuchen aus Mehl, Wasser und Salz), Rolex (Rollegg, ein Omelett umrundet mit einem Chapati), Fritten und Samusas (frittierte Teigtaschen mit Fleisch oder Gemüsefüllung). Das Tolle daran ist, diese Stände gibt es an jeder Straßenecke. 


Müll:

Jetzt mal eine Sache, die mich hier in Uganda richtig stört. Ein großes Problem hier ist der Müll. Es gibt hier keine Mülleimer und keine Müllabfuhr. Das führt dazu, dass alles was du nicht mehr brauchst, einfach auf den Boden geworfen wird. Es liegt überall Müll herum und jeder muss seinen eigenen  Haushaltsmüll selbst entsorgen. Wie? Er wird vor der Haustür verbrannt. Das Problem dabei ist, es werden Plastik und weitere giftige Stoffe verbrannt, was für die Umwelt, aber auch für die Person, die den Müll verbrennen muss, nicht gesund ist. Auch wir müssen leider unseren eigenen Müll verbrennen! Vielleicht finden wir für die Zukunft eine bessere Lösung.

​Comment je vois l’Ouganda après 4 mois

Cela fait maintenant déjà plusieurs mois que je suis en Ouganda et je m’y suis bien habitué. Si je pense maintenant aux pays, aux gens et à la façon de vivre d’ici, alors je trouve plusieurs différences entre ici et  l’Allemagne ou la France. Ces différences je veux vous en parler aujourd’hui. 
Muzungu :

Ce que je n’aurais jamais pu m’imaginer avent de venir en Ouganda, c’est que le fait d’être blanc est une particularité ici. Quand je me promène dans le  village ou si je vais visiter mes projets, je peux être sur que les enfants mais aussi les adultes m’appelleront « Muzungu ». Le mot « Muzungu » veut dire « homme/femme blanche ». Comme personne blanche je deviens comme une sorte d’attraction, de particularité. Tout le monde veut avoir ton attention. Ceci est même allé jusqu’à ce que des inconnus viennent me voir pour être pris en photo avec moi.

Malheureusement on ne reçoit pas, comme personne blanche,  que des attentions positives, mais aussi des privilèges moins cool, comme le « prix-Muzungu». Ici il y a la règle : « Si tu es blanc, tu es riche ». Avec ce concept tous les ougandais vont me vende leurs produits un peux plus chers qu’aux autres personnes locales. Ces prix peuvent être un petit plus que le tarif normal, ce qui n’est pas un soucis, mais peuvent aussi atteindre un prix 10 fois supérieur aux prix normal. Des fois tout le monde te voit arriver et tout le monde te propose des prix trop élevés. Quand c’est comme ça je n’ai que deux possibilités, soit  j’accepte le prix, soit je continue à chercher un vendeur qui offre un prix plus acceptable, ce qui prend beaucoup de temps en palabres et en discussions sans fin. Mais bon c’est le jeux….

Bodas Bodas :

Les Bodas Boda, j’en ai déjà parlé dans des textes précédents, mais il faut comme quand même que j’en parle encore, parce qu’ils sont un des symbole de l’Ouganda. Les Bodas Boda sont des Taxi-Moto. Il y en a partout sur les routes d’Ouganda. On peut monter à deux, trois ou quatre dessus, sans casque « of course ». De plus la chose très pratique c’est que ces Motos ne sont pas chères, surtout à Jinja, donc tout le monde les utilise. Les Bodas Boda sont le moyen de transport le plus utiliser en Ouganda.

La météo :

Le temps est ici très différent de celui qu’il fait en France. Normalement il fait beau et chaud en Ouganda (entre 20-25°C à l’ombre). Un temps parfait. La seule chose à laquelle on doit faire attention, surtout comme personne banche, c’est que pendant une journée ensoleillée, on peut vite  prendre un coup de soleil mémorable. En Ouganda, si prés de l’équateur, le soleil a une intensité 5 fois plus forte qu’en France. L’erreur que j’ai faite  par un beau jour ensoleillé, c’était de penser que je pouvais me bronzer pendant une petite demi-heure. Le soir venu j’avais un coup de soleil si fort que je ne pouvais même pas dormir.

A cote du soleil il y a bien sûr la pluie. Quand il pleut ici, ce n’est pas une pluie légère comme en France, mais il tombe des cordes. Heureusement la pluie ne dure qu’entre une demi-heure et jusqu’ à deux heures. Ce qui est intéressant, c’est que dés qu’il commence à pleuvoir, tout s’arrête. Il n’y a plus de voitures sur les routes, plus personne dans les rues, et les gens arrêtent même de travailler. Tout le monde attend que la pluie cesse et après, tout repart comme avant.

Une autre chose plutôt rigolote sur la pluie, c’est que la pluie n’a pas vraiment besoin de nuages pour tomber. Ici il peut pleuvoir alors que le ciel est bleu, sans un nuage. 
La coiffure des gens d’ici :

La deuxième chose que je ne me serais jamais imaginé, c’est que tous les Ougandais se ressemblent fortement. Ce sentiment vient surtout du fait que tous les Ougandais ont la même coiffure. Ils ont tous la tête rasée. Et ceci chez les hommes mais aussi chez les femmes. Dans les villages c’est encore plus présent. D’aprés mes estimations, à peux près de 80% des gens ici on la tête rasée. Ceci vient surement du du faite que la plus part des Ougandais n’ont pas vraiment de possibilité de se laver. Donc pour ne pas devoir s’occuper de leurs cheveux il se les rase.

La nourriture :

La nourriture en Ouganda est vraiment super. Il y a plein de fruits tropicaux, comme la mange, l’ananas, les fruits de la passion et plein d’autres, mais aussi tous les légumes qu’on pourrait désirer. Tous ces fruits on peut facilement les acheter sur les marchés, ou directement chez les agriculteurs. Mais le mieux c’est que tous ces fruits et légumes je peux les acheter à des prix très bas. Par exemple en ce moment je paye une grande Mange 500 UGX (Uganda Shilling), ce qui fait à peu près 10 ct.

A part des fruits et légumes il y a aussi des petit « Snacks » qu’on peut s’acheter pour les petites faims entre les repas. Ces vendeurs se trouvent presque à tous les coins de rues pour vendre leur marchandise. On peut acheter des « chapati » (une crêpe faite avec de la farine et de l’eau),  des rolex (roleegg, une omelette entourée par un chapati), des frites et des samusas (une pochette de pâte remplie avec des légumes ou de la viande).

Les Déchets :

Une chose qui m’a vraiment marquée en Ouganda, c’est la présence de détritus partout. Partout il y a des déchets. En Ouganda il n’y a pas de poubelles, ni de service de ramassage des ordures. Donc tout le monde jette ces déchets où il peut, par terre. 

Mais le pire c’est que tout le monde brûle ses déchets. Même nous, malgré notre culture européenne de protection de l’environnement,  nous devons brûler nos déchets, car nous ne savons plus où les « stocker ». Ceci n’est pas vraiment bien pour le développement climatique mais surtout, avec toutes ces fumées toxiques, ce n’est pas bon pour la santé des personnes qui sont à proximité de ces brûlots. 

Unser Ferienprogramm

In unseren Projekten geht’s voran. Es waren gerade drei Wochen Schulferien. Das bedeutet, dass  mein Projekt in der Schule derzeit pausierte. Wir hatten vormittags ein Ferienprogramm mit unseren Schülern, in dem wir mit ihnen Spiele spielen und sie beschäftigten (wo????). Ansonsten bin ich nicht in die Schule gegangen um zu unterrichten. So konnte ich mich in meiner zur Verfügung stehenden Zeit ganz den Kindern in Ewaka widmen.

Die Ewaka Kinder sind jetzt schon ungefähr einen Monat in Jinja, nahe am Nil und sind noch nicht schwimmen gewesen. Da sie mit den ehemaligen Freiwilligen in Kampala schon  schwimmen gelernt hatten, haben wir beschlossen mit den Kindern im Nil schwimmen zu gehen.

Ganz nah bei Ewaka gibt es eine Stelle am Nil, an der eine Wiese bis hin zum Wasser reicht und das Ufer sehr flach ist, so dass die Kinder allein im Wasser planschen können. Vom Ufer aus ist alles gut zu überblicken.

Die Kinder waren sofort vom Schwimmen fasziniert und wollten alle mit uns ins Wasser gehen. So verbrachten wir den ganzen Vormittag mit ihnen beim Planschen, Tauchen und Schwimmen und  versuchten  auch ein bisschen die Schwimmtechniken zu verbessern. Sie konnten nicht genug davon bekommen!  Schon gleich am nächsten Tag fragten sie uns, wann wir wieder schwimmen gehen würden.

Am Tag darauf hatten wir mit ihnen einen Filmabend geplant. So bin ich am Abend zuvor in die Stadt gezogen, habe Knabberzeug und einen Film “Zoomenia” auf DVD gekauft. Dieser Film kostete nur 2000 UGX, ca. 50 ct! So haben wir uns während des Tages um die Kinder gekümmert und mit ihnen gespielt bis es Abend wurde. Dann haben wir den Kinder den coolen Film gezeigt und ihnen die Snacks ausgeteilt. Sie waren ganz begeistert! Während des Filmes war dann kein Mucks mehr zu hören und alle Kinder guckten gespannt und gebannt auf den Fernseher. Ich glaube, sie haben unseren Filmabend echt genossen, und uns hat es auch viel Spaß gemacht Ihnen diese Freude zu machen.

 

Am Mittwoch den 14.09 hatten wir noch etwas ganz Tolles für die Kinder geplant! Wir wollten ihnen Breakdance Unterricht ermöglichen!

So kamen zum ersten Mal zwei Breakdancer, Raven und Siradji, den wir auf dem Nyege Nyege Festival in Jinja kennen gelernt hatten, um den Kindern Breakdance bei zu bringen. Sie zeigten uns einfache Schritte und Schrittfolgen, die zu fast jedem Lied getanzt werden konnten. So verbrachten wir unseren Mittwoch den ganzen Tag mit Tanzen. Die Kinder waren davon komplett begeistert! Auch nachdem die zwei Breakdancer gegangen waren, tanzten sie weiter und übten die Schritte die sie neu gelernt hatten. Siradji und Raven hatte es auch sehr gut gefallen, und so einigten wir uns, dass die zwei jeden Mittwoch zum Ewaka-Heim kommen und den Kindern Breakdance-Unterricht geben.

Am nächsten Tag wurden wir eingeladen, um zu ihren offiziellen Breakdance-Unterricht zu kommen. So fuhren wir am nächsten Morgen, mit den Großen der Ewaka-Kindern in die Stadt nach Jinja zum Breakdance-Unterricht. Der Unterricht fand unter einer Überdachung in einem Christian Community Center, einer Kirche, statt. Dort trafen sich ungefähr zwei Dutzend Breakdancer, mit unterschiedlichen Niveaus und tauschten ihre Schritte und Kenntnisse aus. Auch wurden von den älteren Breakdancern Kurse für die jüngeren angeboten, die unsere Kinder gern mitmachten.

Danach wurden wir am letzten Abend zu einem Breakdance Battle eingeladen. Hier traten Kinder und Erwachsene gegeneinander an und tanzten und maßen sich miteinander. In allem waren diese Battles sehr beeindrucken, da jeder sein Bestes gab um zu gewinnen.

So hatten wir, trotz Schulferien, ein echt gut ausgebuchtes Programm für unsere Ewaka Kids und haben uns in keinster Weise gelangweilt.

Nun geht die Schule wieder los und wir gestalten den Sportunterricht weiter und dürfen vielleicht auch demnächst Mathematik unterrichten.

 

Noch ein paar allgemeine Bilder.

Programme de vacance

Ces trois dernières semaines c’étaient les vacances. Ça veut dire que mon projet dans l’école s’est arrêté pour ces trois semaines. Dans la première semaine on a fait un programme de vacances avec les élèves, où on faisait des jeux avec eux. Mais le reste du temps je n’étais pas à l’école. Ainsi j’avais beaucoup de temps pour mon deuxième projet, Ewaka. On a essayé de leur donner des super vacances en faisant plein d’activités avec eux.

Les enfants d’Ewaka sont déjà depuis un peu plus de un mois et demis à Jinja, au bord du Nil, et ils n’étaient pas encore allés nager. Comme les enfants ont déjà un peu appris à nager avec les volontaires qui étaient là nous, on s’est dit que nous pourrions aller nager avec eux.

Très proche d’Ewaka, il y a un endroit où la digue descend lentement dans l’eau. A cet endroit les enfants peuvent facielement aller dans l’eau et du bord on peut bien les surveiller. Les enfants étaient tout de suite ravis à cette idée et on a passé toute la matinée au bord du Nil, à nous éclabousser, à plonger, et aussi à un peu apprendre à nager mieux. Les enfants se sont régalés au bord et dans l’eau et à la fin ils ne voulaient plus partir. Aussi dés le lendemain ils nous ont demandé quand est ce qu’on repartait nager.

La journée suivante on a fait une soirée film. Pour cette soirée je suis allé en ville pour acheter des choses à grignoter et surtout le film qu’on voulait voir. Ce qui est très intéressant c’est que ici tu vas chez un marchand qui a tout les films en stock pour 2000 UGX, ce qui fait a peu près 50 ct… ce qui n’est pas cher du tout. Apres avoir fait les achats on a joué avec les enfants pendant la journée et le soir venu on a regardé le film. Pendant le film les enfants ne disaient plus rien et regardaient le film avec beaucoup de plaisir.

Mercredi le 14 septembre, on avait prévu de leur donner un cours de Breakdance. Ce jour-là on avait invité deux breakdanseurs, Siradji qu’on avait rencontrée sur le Festival Nyege Nyege et Raven, un copain de Siraji, pour faire du breakdance avec les enfants. Ils nous ont montré des pas faciles qu’on pouvait danser sur beaucoup de chansons. Ils nous ont aussi montré comment on pouvait faire des figures sur le sol. C’est comme ça qu’on a passé notre mercredi à danser. Comme cela nous a, à tous énormément plu, on s’est dit qu’on le ferait chaque mercredi.

Le lendemain Siraji nous a invité à rejoindre ses cours de Breakdance qu’il donnait gratuitement  aux enfants de la ville. Alors on est parti avec les plus grands des enfants d’Ewaka pour aller en ville, visiter les cours  de breakdance. Dans son cours il y avait une trentaine de danseurs, de niveaux diffèrents. Ce qui était super c’est que les danseurs de haut niveau ne restaient pas que entre eux, mais ils aidaient les autres pour les faire progresser.

Siraji nous a également invité à aller voir un breakdance-battle où des enfants et des adultes de Jinja se sont défiés les uns contre les autres. Ces combats étaient très intéressants et fascinants et chaque danseur donnait tout pour gagner. Il y avait des enfants entre 10 et 12 ans qui faisaient des sauts périlleux et plein d’autres choses.

C’est comme ça qu’on a passé nos premières vacances avec les enfants et un programme bien chargée.  Comme même sa nous a tous bien plus et on s’est bien régale.

Maintenant l’école recommence et on va reprendre les cours de sport et aller jouer avec les élevés

Encore quelques Images:

​Nyege Nyege Festival avec le gang d’Ouganda

Cette semaine il y avait le festival Nyege Nyege du 2 au 4.09.2016 à Jinja, où nous voulions  aller. Vendredi après-midi nos collégues de Kampala (Tessa, Til, Malte et Jonas) et deux de leurs amis locaux (Syrus et Flower) sont venus chez nous pour passer le weekend à Jinja. Ils avaient rencontrés ces deux copains dans l’école de breakdance BPU. Avec ses deux locos, on s’est vite bien compris. Avec tout cette équipe, nous sommes  enfin parti s au Nyege Nyege.

Le Festival Nyege Nyege se situait directement au bord du Nil, sur un terrain d’un hôtel chic. Sur le festival il y avait deux endroits où il y avait des groupes et des DJs qui faissaient de la musique de 11 Heures le matin jusqu’au levée du soleil au petit matin. 

Sur le Festival on a rencontré beaucoup d’artistes qui étaient de Kampala ou Jinja et qui avaient une école de dance, de rap ou d’art. Nous avons également rencontré beaucoup de personnes qui avaient eux-mêmes leur propre projet social. Nous avons pu échanger sur nos projets. Certain nous ont même invités à visiter leur installations. 

Nos deux copains qui sont venus avec nous, s’engageaient vraiment à fond pour nous apprendre des pas de dance pour que nous puissions participer à la fiesta. Ils m’ont vraiment impressionné. Quand on est arrivé le premier jour sur le festival, sur la place principal il y avait une Breakdance Battle.  Un grand cercle de gens s’était formé, avec de la place au milieu. Dans ce cercle les danceurs montrent leur savoir faire l’un à l’autre. Ce qui était sympa, c’est que tous ceux qui sont autour encouragent  le danseur au milieu, ce qui crée une super atmosphère. Aussi Syrus et Flower, qui dancent incroyablement bien, sont allés au milieu du cercle pour montrer leur talent. Aprés ce Breakdance Battle Syrus et Flower nous ont présentés à plusieurs de leur copains qui eux aussi étaient des breakdancer.

Comme le Festival était situé directement au bord Nil, on s’est dit qu’on pourrait aller Samedi-midi nager dans le Nil. On voulait nager vers des rochers qui étaient situés au milieu du Nil. Même Flower est venu avec nous dans l’eau. Le seul problème était que pour arriver aux pierres, il fallait passer un endroit avec un courant très fort. C’était surtout Flower qui avait un problème pour passer les courants et atteindre les rocher. Il savait nager, mais pas très bien. Mais il a quand même réussi. 


En fait ce festival était une super expérience et un événement qui m’a beaucoup  plus. A travers le Nyege Nyege on a trouvé de nouveaux copains et rencontré plusieurs personnes très cool, qui seraient prêtes à faire des workshops avec les enfants de nos Projets (surtout avec les enfants d’Ewaka). C’est comme cela que notre premier workshop commence déjà le 14.09 avec Siraji un prof de breakdance, qui fera du breakdance avec les enfants d’Ewaka. Les enfants sont déjà tous trés impatients, comme moi et mes coéquipiers.
C’est tout pour aujourd’hui et à bientôt

Votre Yannick

​Nyege Nyege Festival mit der Uganda Gang

Dieses Wochenende fand in Jinja vom 2.- 4.09.2016 das Nyege Nyege Festival statt. Am Freitagnachmittag kamen die Freiwilligen aus Kampala (Tessa, Til, Malte und Jonas) mit zwei einheimischen Freunden (Syrus und Flower) zu uns, um über das Wochenende bei uns zu wohnen. Diese zwei Freunde hatten sie in der BPU Breakdance Schule kennen gelernt. Auch wir haben uns schnell mit ihnen befreundet und so ging es um 19 Uhr in der großen Gruppe aufs Nyege Nyege.

Das Nyege Nyege Festival befand sich direkt am Nil, auf dem Grundstück eines schicken Hotels. Es gab zwei Stages, auf denen von morgens 11 Uhr bis zum nächsten Sonnenaufgang durchgehend Bands und DJs spielten und auflegten. 
Auf dem Festival trafen wir viele Künstler die in Kampala und Jinja Tanz-, Rap- und Artschulen betreiben oder selbst eigene soziale Projekte unterstützen. So wurden wir von manchen Tanzschulen eingeladen, um ihre Kurse auszutesten! Ein Angebot den wir sehr wahrscheinlich wahrnehmen werden. 


Unsere zwei ugandischen Freunde zeigten uns ein paar Schritte, die wir dann auf dem Festival machen konnten. Diese zwei waren allgemein sehr beeindruckend. Als wir am ersten Tag an der Main Stage ankamen, fand gerade ein Breaktdance Dancebattle. Das heißt, viele Leute bilden einen großen Kreis in dessen Mitte die Tänzer sich gegenseitig mit ihren Tanzkünste beeindrucken. Das Nette daran ist, dass die Zuschauer und die danebenstehenden Tänzer die Person in der Mitte nur anfeuern.  Syrus und Flower haben auch daran teilgenommen und haben uns ihre Tanzkünste präsentiert. Hier wurden uns auch mehrere Freunde von Syrus und Flower und Breakdance Tänzer vorgestellt.


Da das Festival direkt am Nil platziert ist, haben wir uns vorgenommen am Samstag dort im Nil schwimmen zu gehen, bis zu ein paar Steinen, die mitten im Nil lagen. Sogar Flower ist mit ins Wasser gekommen. Das einzige Problem war, dass es hier eine starke Strömung gab, die nicht sehr einfach zu überwinden war. So hatte vor allem Flower, der zwar schwimmen konnte, nur nicht ganz so gut, einige Probleme gegen die Strömung zu kämpfen um die Steine zu erreichen! Am Ende hat er es trotzdem geschafft!

Alles in Allem war dieses Festival ein sehr toller Event. Durch das Nyege Nyege haben wir neueFreunde kennen gelernt und auch mehrere coole Personen getroffen, die bereit wären bei unseren Projekten, vor allem bei Ewaka, Workshops mit den Kindern zu organisieren!. So beginnt der erste Workshop schon am 14.09 mit Siraji, der mit unseren Ewaka-Kids Breakdance machen wird. Darauf freuen sich die Kinder, meine drei Mitarbeiterinnen und ich schon richtig drauf!

Das war’s wieder von mir,

mit lieben Grüßen 

Euer Yannick

Our House

Hier noch Bilder von unserem Haus in dem wir in Jinja gerade wohnen. Auch dabei sind noch schöne Bilder von Nachthimmel. Es ist atemberaubend so viele Sterne am Himmel zu sehen.

Ici oncore quelque images de notre maison dans laquelle on est entrain de vivre. Aussi je vous ai mis quelque photos des etoiles que on peux voire ici. C’est magique d’en voir autant pendant la nuit.

Euer/Votre 

Yannick

Krankenhaus und Hochzeit

Jinja den 28.08.2016

Dieses Wochenende war chaotisch und vollgepackt, aber auch aufregend.

Begonnen hat es Freitagabend gegen 22 Uhr. Wir bekamen einen Anruf von Eva, unserer Mentorin, dass es Ashraf, ein Kind von Ewaka, unserem Kinderheim, sehr schlecht ging, er hatte hohes Fieber. Wir sollten ihn bei Ewaka abholen und ins Krankenhaus bringen. 

Darauf sind Christina und ich sofort mit einem Boda nach Ewaka losgefahren. Zum Glück trafen wir einen bekannten Boda-Fahrer, der uns sofort mitnahm und sich auch super beeilt. Wir nahmen Ashraf, den wirklich sehr schlecht ging, zwischen Christina und mir auf das Boda und fuhren los, nach Jinja ins internationale Krankenhaus. 

Als wir nach 20 min am Krankenhaus ankamen wurden wir recht schnell zu einem Arzt geführt. Unser  einziges Problem war, dass das Labor schon geschlossen hatte und erst morgens um 8:30 Uhr wieder öffnete. So konnte er uns nicht weiterhelfen und schickte uns zu einem zweiten Krankenhaus. Dort angekommen, es war ein privates Krankenhaus (Rapher Hospital), war erstmal keiner an der Rezeption. Nach zehn Minuten kam dann doch noch die Sekretärin und sagte uns, dass auch hier das Labor geschlossen war. Schon voller Frust und schlecht gelaunt haben wir es ein letztes Mal probiert,  uns an noch ein drittes Krankenhaus gewandt. 

Dies war ein lokales Kinderkrankenhaus. Am Anfang wussten wir nicht wohin wir uns wenden sollten, auch hier war keiner an der Rezeption, so gingen wir einfach mal die Gänge des Krankenhauses erkunden. Das Krankenhaus war komplett überfüllt. Überall lagen vor allem Mütter neben ihren Kindern auf dem Boden und versuchten so zu schlafen. Kurz danach kamen wir an einen Raum, wo viele Menschen warteten. Hier fanden wir endlich eine Krankenschwester, allein mit  einem Dutzend Patienten. Als wir sie fragten, wo wir uns anmelden könnten, antwortete sie uns sehr schroff, dass wir den Sekretär in den Gängen suchen sollten. Zum Glück kam der Sekretär uns entgegen, ein typischer Afrikaner, kräftig gebaut und mit schönem Akzent, der sich super um uns kümmerte. Er schickte uns dann in das, glücklicherweise geöffnete Labor. 

Als wir dort ankamen, empfing uns eine Frau, die sich gerade ihre Haare, die zu allen Seiten abstehend, zu Zöpfen flochtete. Nach dem ersten Moment des Staunens und Ratlosigkeit sagte sie „Oh, sorry for the mess“ und widmete sich Ashraf. Sie bereitete die Blutabnahme vor und fürte ihre Untersuchungen durch. Nach weniger als 10 Minuten stand die Krankheitsursache fest: Ashraf hatte Malaria!
So schickte uns Laborantin wieder zu der unfreundlichen Pflegerin. Sie schickte mich als erstes mit einer Liste zu einer Apotheke. Ich zog allein in die Stadt, Christina blieb bei Ashraf. Als ich dann die „Drugs“ (Medikamente) eingekaufte, merkte ich dass es sich um Klebeband und zwei Infusionsnadeln handelte mit denen ich wieder ins Krankenhaus zurückging. Als wir dann wieder an der Reihe waren, musste sie Ashraf dreimal stechen, bevor sie die Vene traf. Dabei gab sie sich keine Mühe Ashraf zu besänftigen oder ihm ihr Vorhaben zu erklären. Am Schluss mussten wir zu viert Ashraf festhalten, der sich um keinen Preis stechen lassen wollte und laut um sein Leben schrie.

Nachdem er fertig mit den Infusionen war, wollten die Pfleger Ashraf bei sich behalten. Da wir Ashraf nicht alleine lassen sollten und wollten, hätten wir auch bleiben müssen. Ohne Platz für uns im Krankenhaus gefiel uns die Idee auf dem gefliesten Flur die Nacht zu verbringen nicht besonders. Nach Absprache mit Eva und der Krankenschwester verließen wir dann das Krankenhaus und nahmen Ashraf mit zu uns in unsere Wohnung. Hier konnten wir gut über ihn wachen und falls es notwendig gewesen wäre auch schnell handeln. Christina nahm ihn mit in ihr Bett. Um 2 Uhr morgens konnte auch ich nach dieser sehr chaotischen Nacht endlich ins Bett gehen.

Am nächsten Tag, nach der ereignisreichen Nacht, waren wir auf eine Hochzeit von einem unserer Lehrer der Grundschule eingeladen. So musste ich dann schon um 7:30 Uhr aufstehen, mich mit einem anderen Lehrer zu treffen, der meine Kamera ausleihen wollte, um bei der standesamtlichen Hochzeit Fotos zu machen. So kam ich um 8:15 wieder nach Hause und siehe da, beim Eintreten ins Haus schaute mir ein kleiner Kopf entgegen! Es war Ashraf der gerade aufgewacht war! Nachdem er angezogen war beschäftigte ich ihn bis die anderen aufwachten.
So begann der Tag der Hochzeit. Für zwölf Uhr war die Einladung für die Hochzeit ausgesprochen, die Braut und der Bräutigam sollten so zwischen 12 und 13 Uhr kommen und das Fest sollte um 15 Uhr beginnen. Als wir pünktlich erschienen war noch kein Gast da und es wurde noch alles vorbreitet. Soweit kein Problem, wir halfen ein bisschen mit alles zu richten und danach haben wir mit den vielen Kindern geredet und gespielt. Die meisten von ihnen kannten wir, da sie vor allem aus der NEFAHA Schule kamen und aushalfen. 

Gegen zwei Uhr trafen dann die ersten Gäste ein, die bei der standesamtlichen Hochzeit dabei waren. Danach kamen immer mehr Menschen gruppenweise zur Kirche. Um 17 Uhr trafen dann endlich die Braut und der Bräutigam ein, begleitet von lautem Begrüßungsschreien. 

Diese Begrüßung war beeindruckend! Dies wird vor allem von den Frauen praktiziert, die laut und hoch, einen ähnlichen Schrei, wie den Indianer-Schrei schrien. Ich war sehr überrascht uns gerührt. Auch sehr schön fand ich die Kleider der Frauen. Diese farbenfrohen afrikanischen Trachten sahen einfach nur super aus und das ganze Farbenmeer der Kleider in der Kirche war umwerfend! Als dann die Braut und der Bräutigam einmarschierten, natürlich als erstes der Bräutigam, wurde laut Musik abgespielt, es wurde gesungen, geschrien und getanzt. Es war nicht nur beeindruckend, sondern genauso mitreißend. Ich habe mich schnell wohlgefühlt und habe versucht mitzutanzen und zu singen!

So ging es dann, zu meiner Freude, den ganzen Gottesdienst durch. Es wurde immer wieder getanzt und gesungen. Nachdem sich die Braut und der Bräutigam das Eheversprechen gegeben hatten und der sehnlichst erwartete Kuss ausgetauscht wurde, gipfelte die Begeisterung der Gäste und war wirklich umwerfend! Danach wurde dann der Hochzeitskuchen angeschnitten, die Hochzeitsgeschenke überreicht, ausgelassen getanzt, um dann das gemeinsame Hochzeitsessen verspeist. In Allem war es ein echt super schöner Tag der mich nur positiv überrascht hat und den ich noch lange in guter Erinnerung behalten werde. An die kleinen Unpünktlichkeiten werde ich mich auch noch gewöhnen!
Hier noch ein paar Fotos der Hochzeit

Jetzt hab ich noch den Sonntag vor mir, an dem ich mich von diesen zwei turbulenten Tagen ausruhen kann! … Leider ist aber morgen auch Putztag, an dem wir Klarschiff in Haus und Hof machen. Da habe ich zwar gerade gar keine Lust drauf, ist aber leider notwendig.
Das war es wieder von mir

Euer Yannick

Ps: Noch mal zu der Situation im Krankenhaus als Ashraf die Infusionen bekommen hat.

Diese Pflegerin hat mich durch ihr Verhalten uns gegenüber echt wütend gemacht und gestresst. Im Nachhinein find ich ihr Vorgehen immer noch nicht besser, aber ich muss auch sagen, dass ich schon von den geschlossenen Laboren und der Müdigkeit geschlaucht war und ich echt Angst um Ashraf hatte. 

Die Krankenschwester war ganz allein und das Krankenhaus auch komplett überfüllt, was sie sehr wahrscheinlich auch überfordert hat und sie dies auch klar zum Ausdruck gebracht hat. Mit dem zeitlichen Abstand kann ich das jetzt gut nachvollziehen. Für mich ist es gar nicht so einfach, mich an diese doch komplett anderen afrikanischen Verhältnisse zu gewöhnen und den krassen Unterschied zu akzeptieren.

Auf jeden Fall bin ich jetzt ganz froh und stolz, dass alles erst einmal so gut gelaufen ist und wir doch noch eine Lösung für Ashraf gefunden haben und als er mich am nächsten Morgen angelächelt hat, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Es geht ihm schon viel besser. Er braucht noch ein dutzend Infusionen bis sein Malaria geheilt ist.